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Maria Kühn-Ludewig
Jiddische
Bücher aus Berlin (1918-1936)
In
diesem Buch werden rund 300 jiddische Bücher und Broschüren
vorgestellt, die nach dem 1. Weltkrieg in Deutschland - vor allem in
Berlin – erschienen sind. Das Titelverzeichnis nennt auch Bibliotheken,
in denen sich die Publikationen befinden, und wird ergänzt durch
biographische Notizen zu Autoren, Übersetzern und Künstlern, sowie
durch Angaben (aus Berliner Archiven) zu Verlagen und Druckereien. Ein
Gesamtregister erschließt alle drei Teile. Dichter und Historiker,
Pädagogen und Politiker, Künstler und Wissenschaftler, alle zumeist
Männer, haben zwischen zwei politischen Katastrophen damals in Berlin
jiddische Texte geschrieben, übersetzt, herausgegeben, illustriert und
so die Erfahrung, das Wissen und die Sehnsucht ihrer Zeit authentisch
gestaltet. Es waren meist kleine, flüchtige Unternehmen, auch Parteien
und Hilfsorganisationen, die die Schriften für den aktuellen Bedarf
publizierten und – so wäre zu vermuten – sich kaum um Überlieferungen
sorgten. Aber als Pflichtexemplare oder spätere Erwerbungen aus
Nachlässen und Antiquariaten ist nicht nur in Israel und den USA, in
Paris und Amsterdam, sondern auch in Leipzig, Berlin, München,
Frankfurt/M., Düsseldorf und Trier vieles erhalten geblieben,
allerdings im Zusammenhang großer Bibliotheksbestände eher unauffällig.
Vor zwanzig Jahren haben Leo und Renate Fuks von Amsterdam aus mit der
Wiederentdeckung dieser ‚Zeitzeugen’ der Zwischenkriegsjahre den Anfang
gemacht. Es war eine Einladung, der zu folgen sich lohnt.
ISBN
978-3-933586-56-8
2., ergänzte Auflage, April 2008, 18x25 cm, 256 Seiten,
Preis 24,50 € |
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